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Teleskopprothesen

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen eine unserer Spezialitäten vorstellen:

Wenn sehr große Zahnlücken vorhanden sind oder im seitlichen Bereich keine Zähne mehr da sind, (eine sog. Freiendsituation) ist die Standardlösung immer eine Teilprothese.

Diese wird meist mit Klammern oder anderen Elementen mit den Restzähnen verbunden, hat einen breiten und unbequemen Metallbügel am Gaumen oder unter der Zunge und hält auch nicht wirklich gut oder schaukelt sogar beim Sprechen oder Essen, weswegen sich oft viele Essensreste unter der Prothese ansammeln.

Empfangsbereich der Zahnarztpraxis Dr. Yachkaschi in München

Bei Zahnlosigkeit gibt es nur noch die Vollprothese.

Diese hält im Oberkiefer allein durch ihre Saugkraft am Gaumen, weswegen der ganze Gaumen von ihr bedeckt ist, was oft zu Würgereiz oder Geschmackstörungen führt.

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Um Unterkiefer hat die Vollprothese wegen der Lage der Zunge stets eine Hufeisenform, weswegen kein Saugeffekt entstehen kann und der Halt noch schlechter ist.

Eine optimale Lösung ist hier unsere Spezialität, die Teleskopprothese; diese kann man sowohl mit wenigen Restzähnen verbinden oder bei Zahnlosigkeit mit vorher einoperierten Implantaten.

Bei Teleskopprothesen werden die verbliebenen Zähne bzw. Implantate mit speziellen Metallkronen, sog. Primärkronen bestückt. Diese Kronen werden in einem feinmechanischen Gerät, einem sog. Parallelometer, so hergestellt, dass ihre Außenwände alle in einer Achse verlaufen.

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In die Prothese eingearbeitet sind die sog. Sekundärkronen, deren Innenwände exakt auf die Primärkronen passen, womit ein sehr stabiler Halt erzeugt wird.

Empfangsbereich der Zahnarztpraxis Dr. Yachkaschi in München

 

Beim Einsetzen der Prothese werden zunächst die Primärkronen auf die Zähne geklebt. (5)

Anschließend wird die Teleskopprothese auf die Primärkronen aufgesetzt. (6)

Hierbei schieben sich Primär- und Sekundärkronen wie bei einem Teleskop präzise ineinander. Von den Metallkronen ist dann praktisch nichts mehr zu sehen. (7)

Die Teleskopprothese benötigt keinen lästigen Gaumen- oder Zungenbügel, hält wesentlich besser als jede Klammer- oder Vollprothese und ist daher sowohl optisch als auch beim Essen oder Sprechen von eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden. (8)

Ein weiterer großer Vorteil der Teleskopprothese ist die Servicefreundlichkeit: Sollte irgendwann doch einmal ein Zahn entfernt werden müssen, kann die Prothese problemlos erweitert werden, ohne daß, wie bei vielen anderen Prothesenarten, eine Neuanfertigung erforderlich wird.

Auch bei Zahnlosigkeit kann eine Teleskopprothese auf Implantaten angefertigt werden:

Diese Patientin war mit Ihren Vollprothesen sehr unglücklich. Sie hielten nur schlecht, fielen beim Kauen oder Sprechen oft raus und hatten sich im Laufe der Jahre abgenutzt. (9)

Nach dem Einsetzen von je 4 Implantaten pro Kiefer (10) wurden Teleskopprothesen hergestellt (11).

Die Patientin war überglücklich, berichtete sie mir später; nicht nur daß sie wieder problemlos sprechen und essen konnte, auch ihr gesamtes Erscheinungsbild hatte sich deutlich verbessert und sie hatte wieder Freude am Leben (12).

Für mich als Zahnarzt gibt es kein größeres Kompliment.

Dank einer neuer Untersuchungsmethode, dem OralCDx – Test, ist es jetzt auch möglich, Mundhöhlenkrebs völlig schmerzfrei zu erkennen.